Bei der diesjährigen Eröffnung der CeBit in Hannover am 3.3.2010 kam es zu einer Protestaktion zu der u.a. das „Netzwerk Junger Iraner Hannover“ aufgerufen hatten. Der Protest richtete sich gegen die Teilnahme von Firmen aus dem Iran, die sich im Besitz der "Islamischen Revolutionswächter" (IRGC) und Nachrichtendienstes befinden . Diese Firmen machen seit Jahren Geschäfte mit westlichen Geschäftspartner, welche die Massenunterdrückung im Iran dadurch unterstützt.
Wie haben schon vor einiger Zeit von den Nokia-Siemens Networks berichtet und dass diese sich jetzt doch aus dem Iran zurückziehen werden. Leider gibt es immer noch genug Firmen und Betriebe, die nicht einsehen, den Handel mit dem Iran einzustellen. So sehr sich die Bundesregierung auch bemüht, nach den Worten Angela Merkels: "... alles daransetzen, dass die Handelswege" deutscher Firmen "nicht über Umwege doch wieder in den Iran führen." Doch ausgerechnet die von der Bundesregierung unterstützte Deutsch-Emiratische Handelskammer wollte diese Geschäfte vermitteln. Leider führen etliche Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer ihre Geschäfte mit dem Mullah-Regime fort. Je bedrohlicher die angekündigten Iran-Sanktionen, desto attraktiver der Umweg via Dubai. Seit Jahren dient diese Millionenstadt den Mullahs als Hintertür, durch die sie nach Iran schleusen, was durch die Vordertür sanktionsbedingt keine allzugroße Chancen hat.
Kann das wirklich angehen? Warum können bzw wollen deutsche Firmen nicht konsequent sein und sich aus dem Iran zurückziehen? Je mehr und je länger diese Firmen dort bleiben, zeigt dies nur Unschlüssigkeit und Zweifel an den geplanten Sanktionen! Wir sind der Meinung, dass man hier noch einmal Druck ausüben muss damit auch die "unscheinbaren" Firmen es endlich begreifen.
Bitte wendet euch dazu an folgende Politiker: Joachim Günther (MdB 09 - FDP), Florian Hahn (MdB 09 - CSU), Holger-Heinrich Haibach (MdB 09 - CDU), Heinz-Peter Haustein (MdB 09 - FDP), Ute Koczy (MdB 09 - Bündnis90/Die Grünen)
Euer IranOLA Deutschland Team





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