Die Iranische Revolutionsgarde ist wirtschaftlich auf fast allen Gebieten aktiv und ist als paramilitärische Einrichtung der größte Unternehmer des Landes. Niemandem außer dem Revolutionsführer Rechenschaft schuldig, unterliegen die Pasdaran keiner Steuerpflicht und zahlen ebenso bei der Einfuhr keine Zollgebühren. Seit der Präsidentschaft Mahmud Ahmadinedschads hat die Organisation die Konzessionen für mehrere Großprojekte erhalten, unter anderem für zwei Projekte zum Ausbau der Ölanlagen, einen Pipelinebau und für den Ausbau der Teheraner Untergrundbahn. Auch See- und Flughäfen, über welche nicht verzollte Waren ins Land kommen, werden von den Revolutionswächtern kontrolliert. Dies gilt insbesondere für den größten iranischen Containerhafen in Bandar Abbas, an dessen Spitze kürzlich ein General der Revolutionsgarden berufen wurde.
Um einen besseren Eindruck zu bekommen, welche Unternehmen von der IRGC nicht nur geführt sondern auch im Besitz sind, folgen hir nun die wichtigsten Pasdaran-Unternehmen:
Zu den Unternehmen, die von den Revolutionswächtern kontrolliert werden, gehört u.a. die Unternehmensgruppe "Khatam al-Anbia" (dt.: "Das Siegel des Propheten"; vollständiger Name: Khatam ol Anbia Gharargah Sazandegi Nooh). Diese Holding, die mehrere Zehntausend Iraner beschäftigt, führt u.a. große Infrastrukturprojekte durch, baut Öl- und Gasanlagen, Straßen, Eisenbahnen und Metros, Ölleitungen und Flughäfen. Im Libanon soll sie für den Bau der Tunnels verantwortlich sein, in denen die Hizbollah-Terrororganisation ihre Raketen versteckt. Ende April 2009 erwarb die zu Khatam al-Anbia gehörende Firma Sepanir einen Anteil von 51 Prozent an Sadra, der größten Werft Irans. Der Anteil des militärischen Sektors an den Unternehmensprojekten wird auf 70 % geschätzt. Khatam al-Anbia steht bereits seit dem 24. Juni 2008 auf der EU-Sanktionsliste gegen den Iran.
Weitere Unternehmen im Besitz oder unter Kontrolle der Revolutionsgarden:
1. Oriental Oil Kish
2. Ghorb Nooh
3. Sahel Consultant Engineering
4. Ghorb-e Karbala
5. Sepasad Engineering Co
6. Omran Sahel
7. Hara Company
8. Gharargahe Sazandegi Ghaem
Auch der Telekommunikations- und Mediensektor ist ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Gerade jetzt wo die iranische Opposition immer mehr Rückhalt von den Bürgern und der Welt erhält, wurden diese Kommunikationskanäle von der IRGC (& Regime), wie in der Zeit des Kalten Krieges, durch "Big Brother" Methoden kontrolliert, eingeschränkt etc.
Seit den Protesten der iranischen Opposition gegen die manipulierten Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 streben die Revolutionsgarden zudem danach, die Kontrolle über den Medien- und Telekommunikationssektor massiv auszuweiten: Im Oktober 2009 kaufte das von den Pasdaran kontrollierte Firmenkonsortium Etemad-e-Mobinein 50 % der Aktien der iranischen Telekommunikationsgesellschaft (TCI) für 5,3 Milliarden Euro von der Regierung, wodurch die Paramilitärs eine effektive Kontrolle über das nationale Festnetz, alle iranischen Internet-Provider sowie zwei Mobilfunkgesellschaften erhielten. Leider wurde erst vor kurzem bekannt, dass einige deutsche Firmen "Abhör-Systeme" an den Iran verkauft und auch gewartet haben. Dies wird nun auch eingestellt.
Seit den Wahlen im Iran wurden einige "oppositionelle Zeitungen" verboten, da diese nach Angaben der iranischen Behörden, Lügen über das Regime und die dort herrschenden Zustände verbreiten würden. Bis März 2010 ist die Gründung einer eigenen Nachrichtenagentur der Revolutionsgarden unter dem Namen "Atlas" geplant. Experten zufolge steht schon heute die iranische Nachrichtenagentur Fars News Agency (FNA), die für ihre regimefreundliche Propaganda und Desinformation bekannt ist, unter dem Einfluss der Revolutionswächter: sie lehnt sich in Wortwahl und Sprache stark an die Pasdaran-Wochenzeitschrift Sobh-e-Sadegh an, die Fars-Redaktionsleitung und führende Redakteure sind alle frühere Kommandeure der Pasdaran, die Geschäftsräume von Fars in Teheran sind Eigentum der Garden. Der Einfluss der Garden bei Fars soll besonders während der Amtszeit Präsident Ahmadinedschads massiv zugenommen haben, was sich auch in der Entlassung unabhängiger Reporter äußerte. Offiziell bestreitet Fars nach wie vor, von der Regierung oder den Pasdaran kontrolliert zu werden.
All diese Informationen sind natürlich nichts neues für uns, jedoch ist uns eine Sache absolut klar:
Jetzt ist der wirklich entscheidende Moment gekommen endgültig Sanktionen gegen die IRGC festzulegen und auch durchzuziehen! Es kann nicht sein, dass die Welt zusieht, wie sich eine radikale und hasserfüllte Truppe, die Führung von fast allen wichtigen Wirtschaftssektoren an sich reisst und somit seinen teuflischen Plan weiter ausbauen kann! Es muss nun gehandelt werden und dies kann nur durch kontaktierung unserer Politiker passieren. Die Öffentlichkeit muss informiert werden, damit der Ball ins Rollen kommen kann!
Ziel:
1. Die IRGC muss als Terrororganisation anerkannt werden
2. Der Handel muss, mit Firmen die im Besitz der IRGC sind, eingestellt werden
3. Reisen von IRGC Beamten muss unterbunden werden
Bitte wendet euch dazu an folgende Politiker:
Gregor Amann (SPD), Wolfgang Baasch (SPD), Steffen Bilger (CDU)
Euer IranOLA Deutschland Team





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