Die Bezeichnung "strategische Ellipse" ist ein Begriff aus der Zeitschrift Osteuropa. Sie bezeichnet ein Gebiet, das sich „vom Nahen Osten über den Kaspischen Raum bis in den Hohen Norden Russlands erstreckt“ Darin befinden sich etwa zwei Drittel der weltweit bekannten natürlichen Erdöl- und Erdgaslagerstätten, die sich momentan wirtschaftlich fördern lassen (Reserve). Zu dieser Ellipse gehören dien folgenden Länder:
- Saudi-Arabien
- Russland
- Iran
- Vereinte Arabische Emirate
- Katar
- Irak
- Kuwait
- Kasachstan
Uns ist allen bewusst, dass der Iran das Erdöl nicht nur komplett exportiert sondern auch einen Teil für seinen Eigenbedarf beibehält, jedoch übersteigt es schon seit längerem die Kapazität welches der Iran auf Grund von unzureichender Raffineriekapazitäten in Nöte bringt. Und genau hier kommen einige westliche Nationen ins Spiel wie z.B. USA, Frankreich, Indien, Schweiz u.v.m.
Wenn wir uns hier bei IranOLA für Sanktionen aussprechen, sollen und dürfen diese Sanktionen auf gar keinen Fall die iranischen Bürger treffen, sondern einzig und allein nur das Regime. Ohne genug Öl, kann man das Regime auf jeden Fall zeitweise in Schach halten, denn das Öl/Benzin wird ja nicht nur zum Heizen und Antriebsmechanismen von Automobilen benutzt! (Atomkraftwerk) Es muss also alles gut Überlegt sein wie man dies am vernünftigsten anstellen kann.
In den USA hat nach dem Repräsentantenhaus hat auch der Senat in Washington dafür gestimmt, die Sanktionen gegen Iran abermals zu verschärfen. Es gilt als sicher, dass die zwei Gesetzesversionen rasch im Vermittlungsverfahren in Einklang gebracht und sodann von Präsident Obama mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt werden. Die Strafmaßnahmen richten sich nicht nur gegen Einfuhren aus Iran in die Vereinigten Staaten sowie gegen amerikanische Exporte – künftig soll nur noch die Lieferung von Medikamenten und Lebensmitteln erlaubt sein –, sondern vor allem gegen Benzinlieferungen an Iran. So soll internationalen Unternehmen, die Iran mit raffinierten Ölprodukten beliefern, der Zugang zum amerikanischen Markt versperrt werden. Betroffen von den Strafen wären unter anderem Unternehmen aus Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Indien. Zwar verfügt Iran über große Reserven an Rohöl, es mangelt dem Land aber an Raffineriekapazitäten, weswegen Teheran etwa 40 Prozent seines Kraftstoffs importieren muss. Mit der Beschränkung der Benzineinfuhren hofft Washington einen größeren Effekt auf die Wirtschaftstätigkeit Irans zu erzielen als mit den bisher verhängten Sanktionen. In Europa sind Einschränkungen der Benzinlieferungen unpopulär, weil sie direkt die Bevölkerung träfen.
(Bericht aus der FAZ, 29. Januar 2010)
Wie der letzte Satz schon richtig ausdrückt, sind solche Sanktionen nicht gerade der "Hit" in Europa/Deutschland, jedoch darf man hier nicht aus den Augen verlieren, welche Methoden das Regime dort gegen sein eigenes Volk einsetzt, denn sobald das Ölproblem sanktioniert wird, werden weitere Sanktionen folgen, die es dem Regime einfach unmöglich machen werden sich so zu benehmen und gegen jegliche Art von Menschenrechtsverletzung zu verstoßen!
Damit diese Sanktion nun auch wirklich in Kraft tritt, bitten wir euch, die folgenden Politiker anzuschreiben und um öffentliche Statements zu bitten:
Doris Barnett (MdB - SPD), Sebastian Blumenthal (MdB - FDP), Nicole Bracht-Bendt (MdB - FDP), Chistine Buchholz (MdB - Die Linke)
Euer IranOLA Deutschland Team





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