Uns ist allen bekannt, dass wir in Deutschland, gerade auf Grund der großen "Zuwanderung" verschiedener Völker dieser Welt und dem immer größeren Drang zum Perfektionismus einer total globalisierten Welt, haben immer mehr und immer schneller ausländische Banken ihren Sitz in Deutschland gefunden. Meist fingen diese Banken jeweils mit einer oder zwei Filialen an, welche sich in sehr kurzer Zeit in ganz Deutschland (wenigstens in den größeren Städten) ausgebreitet haben. Um nur einige als Beispiel aufzuführen: İşbank Deutschland (Ursprung: Türkei), Bank of Scottland (Ursprung: Grossbritannien), CORTAL CONSORS - BNP Paribas (Ursprung: Frankreich), GarantiBank International N.V. (Ursprung: Niederlande), Agricultural Bank of Greece S.A. (Ursprung: Griechenland), Banco do Brasil S. A. (Ursprung Brasilien), Bank Melli Iran (Ursprung: Iran) etc.
Hierzu ist auch wirklich nichts dagegen zu sagen, jedoch gibt es einen Punkt in der Bankenwirtschaft, der uns ernsthaft zum Grübeln bringt! Da das Ziel von IranOLA darin liegt, zuhinterfragen und zu versuchen dem iranischen Volk so gut es geht durch Bürgerinitiativen Online zu helfen und die Sicherheit des iranischen Volkes "sicherzustellen", würden wir in diesem Bericht sehr gerne mal den negativen Aspekt der internationalen Banken in Deutschland ansprechen.
Hierzu wollen wir euch allen mal eine etwas "andere" Art von Geldüberweisungen näher bringen und zwar die sehr weit verbreitete arabisch(islamische) "HAWALA".
Was ist die Hawala überhaupt?
Das Hawala-Finanzsystem (arabische Herkunft: Wechsel, hindu: Vertrauen) ist ein weltweit funktionierendes informelles Überweisungssystem, das seine Wurzeln in der frühmittelalterlichen Handelsgesellschaft des Vorderen und Mittleren Orients hat. Es ist nicht Teil des seit den 70er Jahren entwickelten islamischen Bankwesen. Mit dem Hawala-System kann Geld schnell, vertraulich und sehr kostengünstig transferiert werden.
Wie funktioniert das Hawala-Finanzsystem?
Hawala basiert hauptsächlich auf . Eine Person A, die Geld an eine Person B transferieren will, muss dem „Hawaladar“ (Händler), dem sie das Geld übergibt, vertrauen. Person B muss andererseits ihrem Hawaladar vertrauen. Zudem dient ein zwischen A und B vereinbarter Code zur Authentifizierung gegenüber dem Hawaladar. Bei diesem Code kann es sich z. B. um ein Wort oder um Zahlen handeln. Hawala wird vor allem von Migranten für Rücküberweisungen an ihre Familien in den Heimatländern verwendet. Praktisch steht dieses Geldsystem jedermann offen.Wegen der nicht einsichtigen Strukturen ist Hawala "eigentlich" auch in islamischen Ländern verboten, da die Geldströme weder kontrolliert noch reguliert werden können. Solche Geldtransfermethoden sind u.a. auch in Asien und Lateinamerika bekannt. In Asien werden die folgenden Begriffe dafür verwendet: „Hundi“, „Fei Chien“, „Huikuan“, „Chop“, „Chit“ und/oder „Flying Money“. In Lateinamerika ist es bekannt als das "Kolumbianische System“, welches aus dem illegalen Ergebnis des „Peso-Schwarzmarktes“ entstanden ist.
Bis heute wurden viele Bücher und Artikel über die Hawala und die dadurch möglichen Geldwäschen, Terrorunterstützung etc geschrieben und veröffentlicht.
Als Beispiel so eines Artikels:
http://www.epochtimes.de/articles/2008/10/01/346512.html "Hawala-Geld: Bin-Ladens System zur Finanzierung des Terrorismus", (Artikel von Gordon Thomas in der Epoch Times vom 3. Oktober 2008).
Nach dieser recht genauen Einführung und Erläuterung, wollen wir einfach unsere Besorgnis vielleicht auch "mögliche" Vermutung ausdrücken, dass die Möglichkeit theoretisch bestehen könnte, dass iranische Banken die in Deutschland ihren (Haupt)Sitz haben wie z.B. die "EIH Bank" (Europäisch-Iranische Handelsbank AG), welche in Hamburg ihren Hauptsitz hat.
In der dort aufgeführten "About Us" Sektion, wird über die Gründung und deren Partnerschaft für den Iran und die Welt, geschrieben. Einige dieser dort aufgeführten Punkte wollen wir euch hier gerne wiedergeben, die natürlich auf den ersten Blick nicht unbedingt auffällig sein müssen, jedoch welche Bank, egal ob es sich hierbei um eine deutsche, irische, russische oder italienische Bank handelt, will sich mit den "negativen", "falschen/nichteinhaltbaren Versprechungen" oder sogar optionaler "Mittäterschaft" brüsten?!
• starke Präsenz im Iran durch eine Niederlassung in der Freihandelszone Kish Island, eine Repräsentanz in Teheran und Zusammenarbeit mit den beteiligten Banken und Korrespondenten
• weltweite Präsenz durch langjährige Korrespondent Beziehungen zu international ausgerichteten Banken
• kreative Finanzierungslösungen für Geschäfte mit dem Iran durch ein umfassendes Wissen über diesen Markt
Uns ist es hier noch einmal sehr wichtig klar zustellen, dass wir keine Informationen darüber haben, dass diese oder jegliche andere erwähnte Bank in diesem Bericht, solchen Vermutungen unterliegt! Wir sind einfach nur der Meinung, da momentan das Thema Urananreicherung, atomare Anlagen etc in den Medien herumschwirrt und auf Grund dieser Ungewissheit einige Länder ihren Handel mit dem Iran langsam aber sicher einstellen jedoch hierzu natürlich sehr viel Geld benötigt wird, diese Anlagen Instand zu halten, Wissenschaftler etc zu bezahlen, muss das Geld auch irgendwoher kommen und die "beste" Tarnung bzw. Möglichkeit an Gelder zu gelangen, sind nun mal Banken und Investoren die im Ausland sitzen.
Wir würden dieses Thema gerne mit unseren Politikern teilen, da man nie vorsichtig genung sein kann und es einer allgemeinen Prüfung nie schaden kann! Wenn auch ihr dieser Meinung seit, dann kontaktiert doch bitte folgende Politiker und versucht einfach mal herauszufinden, was die Herrschaften dazu zu sagen haben!?
Stefan Müller (CSU - MdB '09), Manuel Sarrazin (Bündnis90/Die Grünen - MdB '09), Ewald Schurer (SPD - MdB '09), Ulrike Flach (FDP - MdB '09).
Euer IranOLA Deutschland Team